Institut für Gruppenanalyse
Heidelberg e. V.
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Die Primäraufgabe

Dipl.Soz. Renate Jorkowski                       Muss leider abgesagt werden.

Die Primäraufgabe

 

Wie oft sind Führungskräfte bei kniffligen Entscheidungen mit der Überlegung konfrontiert, wie sie eigentlich die Interessen der Institution, der Gruppe oder allgemein des „Systems“ am besten umsetzen können?

Die Primäraufgabe (Tavistock, Theorie offener Systeme) wird als die Aufgabe definiert, deren Erfüllung das Überleben eines Systems ermöglicht. Zum Beispiel sollte ein Schulleiter, in dessen Schule ein Schulprogramm entwickelt wird, eine klare Vorstellung von der Primäraufgabe der Schule haben. Diese wird u.a. bestimmt von der Geschichte, der bisherigen und der angestrebten Schülerschaft und ihren Bedürfnissen, den Kompetenzen an der Schule, aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen und Bedingungen, dem Stadtviertel, den Schulen in der Umgebung uvm.

Die Primäraufgabe eines Systems kann Orientierung für das Handeln von Führungskräften geben, wobei die einer größeren Organisation komplexer sein wird als die einer kleineren. Nicht nur, wenn eine Neuorientierung angesagt ist, sondern auch Reibungsverluste, mangelnde Motivation und Konflikte können Anlass sein, sich mit der Primäraufgabe zu beschäftigen. Denn manches Mal haben diese Phänomene damit zu tun, dass die Primäraufgabe unklar ist oder dass das reale Handeln einem anderen eher unbewussten Ziel dient als der erklärten Primäraufgabe

Nach dem Verständnis der „Theorie offener Systeme“ (Tavistock) hat eine Führungskraft weniger eine hierarchische Position als eine Funktion auf der Grenze zwischen Innen und Außen. Die Aufgabe von Führungskräften kann nur dann gelingen, wenn sie „auf der Grenze sitzen“ (Tavistock), weil sich nämlich je nach Standort die Perspektive und damit auch die Definition, was innen und was außen ist, verändert.

In der Fortbildung wird das Konzept der Primäraufgabe im Rahmen der  „Theorie offener Systeme“  dargestellt und erörtert, was es für Führungsaufgaben leisten kann.  Die Arbeitsweise in der Fortbildung umfasst theoretische Inputs und themenbezogene Praxisreflexion.

 

Die Primäraufgabe

Termin: Freitag/Samstag, 30.-31.März 2012

Referentin: Dipl.Soz. Renate Jorkowski, Gruppenlehranalytikerin, Supervisorin und Dozentin
am IGA-HD, DGSv,  Mitglied im DAGG.

Zeit: Freitag 14.30 – 20.00 Uhr, Samstag 9.30 - 15.00 Uhr

Ort: Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V., Märzgasse 5, Heidelberg

Anmeldefrist: 8 . März 2012

Kosten: € 180,-

 

Download: Programm und Anmeldeformular

Onlineanmeldung:

 


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Mitteilung

Institutstag 10. Nov. 2012
Gruppenanalyse im Rahmen von Methoden- und Medienvielfalt
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Aufbaukurs zur „GruppenanalytikerIn“
Informationsveranstaltung für alle Interessierten über Inhalt, Zeitplanung und Kosten.
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Studientag Jan. 2012
Termin: 28. Januar 2012
Ort: Institut für Gruppenanalyse
Zeit: 11.00 - 17.30 Uhr
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Informationsveranstaltung
Information über die Weiterbildungen und Angebote des Instituts
Samstag, 07.07. und Samstag, 15.09.2012
Anmeldeschluss:
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Konflikte in der Gruppe
22. bis 23.06.2012 - Der andere Blick auf Konflikte

Gruppeninterview
nächster Termin: Vorgesehen ist Samstag, 12. Mai 2012, 11:00 Uhr.

Selbsterfahrungsgruppen
Einstieg in laufende Selbsterfahrungsgruppe nach Zulassung möglich
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Neu!
Gruppenanalytische Basisqualifikation 
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Redaktionssitzung "gruppenanalyse"
22.06.2012 in Heidelberg
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Nur für Institutsmitglieder und Weiterbildungs-teilnehmerInnen
17. März 2012
Anmeldung unter:
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Stationäre Gruppentherapie
nächster Beginn: 22.06.2012
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