Institut für Gruppenanalyse
Heidelberg e. V.
Institut für Gruppenanalyse
Heidelberg e. V.
Unser Institut

Videodokumentation
Erleben Sie unser Mitglied Frau Prof. Dr. Elisabeth Rohr beim 38. Foulkes Study Day 2014 in London.

Lectures von S.H. Foulkes
Erleben Sie drei Foulkes Lectures, original gesprochen von S.H. Foulkes, dem Begründer der Gruppenanalyse.
Weiterbildungsordnungen bis 2009 (4 Jahre) und Zusatz 2009 Basisqualifikation (2 Jahre)

 

Ziele gruppenanalytischer Weiterbildung

In allen Berufsfeldern ist die Arbeit mit und in Gruppen eine grundlegende Anforderung.
Der Erwerb gruppenanalytischer Kompetenzen im IGA Heidelberg beruht auf einer Verbindung der Erkenntnisse über sich selbst mit den theoretischen Grundlagen der Gruppenanalyse sowie den Einsichten in der Kasuistik.

Die Selbsterfahrung geschieht sowohl in der Interaktion mit anderen wie auch durch die Wirkung der Gruppe als solcher. Es geht dabei um die Wahrnehmung und das Verstehen unbewusster Inszenierungen, Projektionen und Übertragungen in Gruppen, basierend auf der gruppenanalytischen Theorie, insbesondere dem gruppenanalytischen Modell von S.H. Foulkes. In kasuistischen Seminaren geht es um die praktische und methodische Anwendung. Supervision begleitet die Praxis im jeweiligen Berufsfeld.

In der "Gruppenanalytischen Basisqualifikation" werden im Rahmen der zugehörigen Anzahl von Selbsterfahrungssitzungen erste fundamentale Erkenntnisse über die Interaktionen in Gruppen erworben. Die Theorie-Blöcke  vermitteln sowohl gruppenanalytische Grundlagen wie auch Entwicklungspsychologie und Neurosenlehre.

Diese ausgewählte Kombination befähigt dazu, Interaktionsabläufe in Gruppen aus gruppenanalytischer Perspektive wahrzunehmen und neu zu verstehen. Die veränderte Wahrnehmung, die auch das Wissen um die Bedeutung des Settings und des institutionellen und gesellschaftlichen Umfeldes der Gruppe einschließt, hat ein anderes Verständnis und eine andere Haltung zum Geschehen in der Gruppe zur Folge und erweitert die Kompetenz im Leiten von Gruppen. Bei entsprechenden beruflichen Voraussetzungen berechtigt die Basisqualifikation zur Gruppenpsychotherapie.

Wird die Weiterbildung zur Gruppenanalytikerin, zum Gruppenanalytiker angestrebt, schließt der gruppenanalytische  Aufbaukurs an die Basisqualifikation an. Der Aufbaukurs vertieft die gruppenanalytische Betrachtung und Perspektive sowie das gruppenanalytische Verstehen unbewusster Gruppenprozesse durch weitere Theorie-Erkenntnsse, Methodik und Kasuistik. Ausreichende Kenntnisse über sich selbst, über das eigene Verhalten in Gruppen vorausgesetzt, entsteht eine neue Qualität der eigenen Wahrnehmung in Gruppen.

Der Aufbaukurs befähigt zur gruppenanalytischen Leitung von Gruppen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern sowie zur psychotherapeutischen Gruppenanalyse (bei entsprechenden berufl. Voraussetzungen), Selbsterfahrungsleitung, gruppenanalytischer Supervision und Organisationsberatung.

Zur verantwortlichen Umsetzung der Fähigkeiten in der alltäglichen Praxis bedarf es der tätigkeitsbegleitenden Reflexion im Rahmen der eigenen Supervision.

 

Theoretische Orientierung

In den vierziger Jahren entwickelte Foulkes ( 1898 - 1976) als jüdischer Emigrant im Exil in England die Gruppenanalyse, die die Grundlage des Weiterbildungsprogramms bildet. Foulkes war einer der ersten Psychoanalytiker, der ein theoretisch fundiertes und praktikables Modell der Gruppenpsychotherapie und Gruppenarbeit (Gruppenanalyse) entwickelte, ohne dabei den sozialen Hintergrund und die Gruppenbeziehungen des Individuums zu vernachlässigen oder einseitig zu betonen. Die enge Verbindung zwischen dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut, in dem Foulkes arbeitete, und den Soziologen der Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer, Fromm u.a.) vor dem zweiten Weltkrieg sowie der Einfluss von Norbert Elias auf die Gruppenanalyse sind die historische Grundlage für die Verflechtung von Soziologie und Psychoanalyse in diesem gruppenanalytischen Kontext. Die Theorie des Netzwerkes hat Foulkes von dem Neurologen Kurt Goldstein übernommen, der von der Gestaltpsychologie beeinflusst war. Daraus resultiert bei Foulkes die Auffassung, dass ein gestörtes Individuum nur im Zusammenhang - als Knotenpunkt eines sozialen Netzes - mit seinem historischen und aktuellen dynamischen Beziehungsgeflecht begriffen werden kann.

Seine psychoanalytische Ausbildung sowie seine praktischen Erfahrungen mit der "Therapeutischen Gemeinschaft" (Northfield 1943-45) und der Familien- und Gruppenpsychotherapie haben Foulkes in die Lage versetzt, die folgende Grundthese für seine gruppenanalytische Arbeit zu formulieren:

Jedes Individuum versucht, in der Gruppe einerseits frühe und nicht verarbeitete Beziehungskonstellationen wieder herzustellen, andererseits findet es auch in dieser Gruppe seine sozialen Beziehungen und Konflikte wieder. Gruppe und Individuum sind in diesem Konzept nicht Gegensätze, sondern Grundelemente einer in der gruppenanalytischen Gruppe neu entstandenen Kommunikationseinheit.

Mit seinem schon 1948 dargestellten Ansatz hat Foulkes, von der Psychoanalyse ausgehend, die Gruppenanalyse entwickelt und versucht, unter Einbeziehung neurologischer, gestaltpsychologischer und insbesondere kommunikationstheoretischer Erkenntnisse eine Synthese aus den gegensätzlichen Positionen Psychoanalyse in der Gruppe versus Analyse der Gruppe zu bilden. Er formuliert Gruppenanalyse als Analyse in, mit der und durch die Gruppe.

 

Inhalte der Weiterbildung

Wesentlicher Bestandteil der Weiterbildung ist eine kontinuierliche Gruppenlehranalyse über mehrere Jahre, die es dem künftigen Gruppenleiter / der Gruppenleiterin ermöglicht, mit den bereits geschilderten und anderen komplexen Vorgängen vertrauter zu werden.

Darüber hinaus werden in theoretischen und kasuistischen Seminaren folgende Themen behandelt:

  • Geschichte und Grundlagen der Gruppenanalyse
  • Gruppenanalytische Theorie und Methode
  • Grundlagen der psychoanalytischen Theorie und Therapie (Neurosenlehre und Diagnostik) und deren Weiterentwicklung
  • Grundlagen der Psychosomatik und Psychiatrie
  • Gruppenanalytische Praxis
  • Großgruppenprozesse
  • Andere gruppenpsychotherapeutische und gruppendynamische Konzepte
  • Anwendung der Gruppenanalyse in verschiedenen Tätigkeitsfeldern

 

Weiterbildungsaufbau

Das gesamte Weiterbildungsprogramm ist in drei Schwerpunkte gegliedert:

Gruppenlehranalyse in einer halboffenen, kontinuierlichen Gruppe in Blockform
Theoretische Seminare und Kasuistik
Leitung einer eigenen Gruppe unter Supervision mit Abschlussarbeit und Colloquium - ein alternativer Abschluss ist in Planung

Der Abschluss der Weiterbildung befähigt die TeilnehmerInnen, in ihren Berufsfeldern kompetent gruppenanalytisch als GruppenleiterInnen, BeraterInnen, TherapeutInnen, SupervisorInnen zu arbeiten.

Eine entsprechende Bestätigung erhalten Sie in Form eines Zertifikats vom Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V.

 

Weiterbildungsordnung

1. Voraussetzungen für die Zulassung

Die Ausbildung im Grundberuf muss abgeschlossen sein
Der Bewerber / die Bewerberin muss in der Regel eine mehrjährige Berufserfahrung nachweisen und Erfahrungen in der Arbeit mit Gruppen haben
Bevor ein Bewerber / eine Bewerberin in das Weiterbildungsprogramm aufgenommen werden kann, finden zwei Interviews (in der Regel Einzel- und Gruppeninterview) bei zwei vom Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. benannten Interviewern statt.

Über Zulassung, Auflagen oder Ablehnung des Antrags beschließt der Zulassungsausschuss. Die Entscheidung wird dem Bewerber / der Bewerberin schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung des Antrags kann ohne Angabe von Gründen erfolgen.

2. Antrag zur Zulassung

Dem Antrag, in dem dargestellt werden soll, warum diese Weiterbildung angestrebt wird und wie diese im Berufsfeld eingesetzt werden soll, sind folgende Unterlagen beizufügen:

Ein persönlicher handgeschriebener Lebenslauf, aus dem auch hervorgeht, ob psychotherapeutische oder ähnliche Weiterbildungen bereits stattgefunden haben bzw. noch laufen.
Kopie des Abschlusszeugnisses, des akademischen Abschlusses, des Approbationszeugnisses oder der Bestätigung über die bisherige Berufsausbildung.
Nachweise über die Art und Dauer der bisherigen beruflichen Tätigkeit.
Die Bescheinigung einer Person bzw. Institution, aus der hervorgeht, in welcher Weise und in welchem Umfang bisher mit Gruppen gearbeitet wurde.

3. Vertrag

Nach Zulassung durch den Zulassungsausschuss wird zwischen dem Teilnehmer / der Teilnehmerin und dem Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. eine Weiterbildungsvereinbarung geschlossen.

4. Weiterbildungsgruppen

Die Weiterbildungsgruppen werden aus den zugelassenen TeilnehmerInnen vom Zulassungsausschuss zusammengestellt. Die Gruppe wird halboffen geführt und hat höchstens 12 TeilnehmerInnen. Die Gruppe wird über das Hinzukommen neuer Mitglieder so informiert, dass sie sich prinzipiell mit der bevorstehenden Veränderung auseinandersetzen kann.

5. Aufbau der Weiterbildung

dieser Aufbau gilt für die 4-jährige Weiterbildung und entsprechend für die 2-jährigen Weiterbildungsgänge "Gruppenanalytische Basisqualifikation" und "Aufbaukurs".

1. Jahr
50 Sitzungen Gruppenselbsterfahrung an 5 Wochenenden (Freitag - Sonntag) sowie 20 Sitzungen Theorie-Seminare an zwei Wochenenden (Freitag - Sonntag) entsprechend dem Curriculum

2. Jahr
50 Sitzungen Gruppenselbsterfahrung an 5 Wochenenden (Freitag - Sonntag) sowie 30 Sitzungen Theorie-Seminare an drei Wochenenden (Freitag - Sonntag) entsprechend dem Curriculum

3. - 4. Jahr wie 2. Jahr

Eine Großgruppenveranstaltung pro Jahr
Gesamtzahl der Sitzungen à 90 Minuten
Mindestens 200 Sitzungen Selbsterfahrung in der Kleingruppe
110 Sitzungen Theorie
12 Sitzungen Großgruppe

6. Lehrgruppentätigkeit

Mit der Lehrgruppe wird die 4-jährige Weiterbildung und der 2-jährige Aufbaukurs abgeschlossen; ein alternativer Abschluss, der keine Lehrgruppe voraussetzt, ist in Planung.

Die Lehrgruppe soll eine gruppenanalytisch geleitete Selbsterfahrungsgruppe sein, die in verschiedenen Anwendungsfeldern durchgeführt werden kann. Die Gruppe soll in der Regel über mindestens 80 Sitzungen geführt werden. Ausnahmeregelungen müssen vom Zulassungsausschuss genehmigt werden.

Der gruppenanalytische Prozess wird durch einen vom Institut anerkannten Supervisor / einer Supervisorin begleitet.

Nach dem zweiten Weiterbildungsjahr können die WeiterbildungsteilnehmerInnen mit der Zusammenstellung der Lehrgruppe beginnen. Die Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Lehrgruppe sind in der Abschlussordnung, Teil II des Curriculums, festgehalten.

7. Kurzfassung des Theorie-Curriculums

- dieses Curriculum gilt für die 4-jährige Weiterbildung; für die Weiterbildungsgänge ab 2009 wird das Curriculum in Teilen überarbeitet -

Theorie    
Grundlage für die theoretische Weiterbildung ist das Curriculum, das in Übereinstimmung mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen periodisch überarbeitet wird, so dass sich während der Weiterbildung Veränderungen in Inhalt und Aufbau ergeben können, die von dem zur Zeit gültigen Curriculum abweichen.

Das Curriculum enthält:
4 Einheiten Grundlagen der Gruppenanalyse
3 Einheiten Konzepte und Methoden der Gruppenanalyse
2 Einheiten Krankheitslehre
2 Einheiten Praxisreflexion der Gruppenanalyse

1. Jahr
Grundlagen der Gruppenanalyse I
Die gesellschaftliche Bedeutung der Gruppenanalyse
Historische Wurzeln, soziologische und philosophische Grundlagen, gesellschaftspolitische Relevanz der Gruppenanalyse.

Grundlagen der Gruppenanalyse II
Die Lehre vom Unbewussten
Psychoanalytische und gruppenanalytische Theorien des Unbewussten. Das Verstehen des Unbewussten: Übertragung und Gegenübertragung, Foulkes' Ebenenmodell, Abwehrmechanismen, szenisches Verstehen.

2. Jahr
Grundlagen der Gruppenanalyse III
Entwicklung und Sozialisation
Psychoanalytische und gruppenanalytische Theorieansätze, ihr historischer Hintergrund, ihre impliziten Menschenbilder.
Grundbegriffe der Gruppenanalyse: Sozialisation in der und durch die Gruppe, Gruppenmatrix, Rollen in der Gruppe.

Grundlagen der Gruppenanalyse IV
Die lebensgeschichtlichen Phasen aus psychoanalytischer und gruppenanalytischer Sicht
Frühe Eltern-, Kind-Interaktionen, Adoleszenz und Alter unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer und interkultureller Aspekte.
Grundbegriffe der Gruppenanalyse: Bedeutung der lebensgeschichtlichen Phasen für die Interaktion in der Gruppe.

Konzepte und Methoden der Gruppenanalyse I
Die Gruppe und der / die GruppenleiterIn
Das Setting: Herstellung und Gestaltung der gruppenanalytischen Situation. Die Haltung des / der GruppenanalytikerIn.

Die Anwendung der Gruppenanalyse in:
Der analytischen und in der tiefenpsychologisch fundierten Gruppenpsychotherapie
In klinischen, pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern

Das Erstinterview und die Zusammenstellung der Gruppe.

3. Jahr
Krankheitslehre - Psychische Störungen I
Neurotische, narzisstische und Borderline-Störungen und ihre Bedeutung für die Zusammenstellung von Gruppe und für den Gruppenprozess.

Konzepte und Methoden der Gruppenanalyse II
Gruppenprozess und Gruppenphänomene
Übertragung und Gegenübertragung, Abwehr und Widerstand in der Gruppe. Resonanz, Spiegelphänome, Projektion und projektive Identifikation.

Gruppenanalytische Praxisreflexion I
Die Anwendung der Gruppenanalyse in verschiedenen Arbeitsfeldern
Setting, Methoden und Techniken der Gruppenanalyse in klinischen, pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern, in der analytischen und der tiefenpsychologisch fundierten Gruppenpsychotherapie sowie der gruppenanalytischen Supervision und Organisationsberatung.

4. Jahr

Krankheitslehre - Psychische Störungen II
Psychiatrische und psychosomatische Krankheitsbilder, ihre Bedeutung für die Zusammenstellung der Gruppe und für den Gruppenprozess

Konzepte und Methoden der Gruppenanalyse III
Analyse des Gruppenprozesses und Interventionstechniken
Verstehen und Steuern des Gruppenprozesses. Das szenische Verstehen.

Gruppenanalytische Praxisreflexion II
Die Anwendung der Gruppenanalyse in verschiedenen Anwendungsfeldern
Fortsetzung des Seminars Praxisreflexion I.

8. Anrechnungen von Fortbildungen am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V.

Über die Anrechnung von Fortbildungen entscheidet der Zulassungsausschuss auf Antrag.

9. Fehlzeiten

(1)
Der/die TeilnehmerIn verpflichtet sich, alle Pflichtveranstaltungen zu besuchen. Sollte der/die TeilnehmerIn aus wichtigen Gründen an einer Sitzung (Selbsterfahrung, Theorie, Großgruppe) nicht teilnehmen können, teilt er/sie das der Gruppenleitung und der Gruppe frühzeitig mit. Bei sehr kurzfristigen Absagen kann die Nachricht im Institut (AB oder Fax) hinterlassen werden.
Her der/die TeilnehmerIn für den abgesagten Block Referate oder andere Aufgaben übernommen, sorgt er/sie, wenn möglich, für eine Vertretung.
Wenn ein/e WeiterbildungsteilnehmerIn aus persönlichen/ beruflichen Gründen an vereinbarten Sitzungen nicht teilnehmen kann, können die Weiterbildungsgebühren nicht zurückerstattet werden, da der Weiterbildungsplatz aus inhaltlichen Gründen erhalten bleibt.

(2)
Versäumte Theorieblöcke oder Großgruppen müssen nachgeholt werden. Dies kann ohne weitere Gebühren im entsprechenden Theorieblock der nächsten Weiterbildungsgruppe und in den jährlich stattfindenden Großgruppen geschehen.
Wenn das Institut darüber hinaus zusätzliche Nachholmöglichkeiten anbietet, müssen die entsprechenden Gebühren dafür bezahlt werden.
Der/die TeilnehmerIn wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Nachholen versäumter Veranstaltungen mit einer gewissen Wartezeit verbunden sein kann, so dass sich damit u.U. das Ende der Weiterbildung entsprechend verzögert.

10. Abschluss

Abschlussarbeit und Colloquium.
Der Abschluss besteht aus einem schriftlichen Bericht über die Lehrgruppe und einem Colloquium.
Nach mindestens 80 Gruppensitzungen der selbst geleiteten Lehrgruppe und der bestätigten Teilnahme an der regelmäßigen Supervision (mindestens 40 Sitzungen), möglichst im Rahmen einer Gruppensupervision, kann der/die WeiterbildungskandidatIn einen Antrag auf Zulassung zum Colloquium stellen. Dem Antrag ist der ausführliche Bericht über die geleistete Gruppenarbeit beizufügen, Einzelheiten hierzu regelt die Abschlussordnung. Der Zulassungsausschuss entscheidet über die Zulassung zum Colloquium.

Das Colloquium findet vor dem für das jeweilige Colloquium benannten Prüfungsausschuss statt. Am Colloquium können auch andere interessierte WeiterbildungskandidatInnen teilnehmen. Auf Antrag können diese ausgeschlossen werden.

11. Mitgestaltung der Weiterbildung durch die Weiterbildungskandidaten

a) An den Sitzungen des Weiterbildungsausschusses des Instituts nehmen gewählte Weiterbildungsteilnehmer teil.
b) Der Curriculum-Ausschuss, der die theoretischen Inhalte der Weiterbildung vorschlägt, wird von beauftragten und interessierten Weiterbildungsteilnehmern beraten.
c) Nach dem 2. Ausbildungsjahr können die KandidatInnen die außerordentliche Mitgliedschaft erwerben.
d) Die jährlich stattfindende Großgruppenveranstaltung ist ein weiteres Forum für die Mitwirkung von Weiterbildungskandidaten auf die Institutsentwicklung.

12. Kosten *)

Interviews (Einzel- und Gruppeninterview) 180,00 €
Weiterbildungsgebühren: pro Doppelstunde 36,00 €
Gebühr für Großgruppenveranstaltung / Jahr 60,00 €
Prüfungsgebühr 320,00 €

Alle Kosten werden im voraus auf das Konto des Instituts für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. bei der Postbank Karlsruhe, IBAN DE92 6601 0075 0203 5947 54 (BIC PBNKDEFF) überwiesen.

*) Die Gebühren für die Weiterbildung können zu Beginn jedes folgenden Weiterbildungsjahres an die allgemeine Teuerungsrate angepasst werden.

 

Weiterbildungsordnung Basisqualifikation - Zusatz 2009

 

Telefonzeiten
In der Zeit vom 25.10. bis einschließlich 13.12.2018 haben wir geänderte Telefonzeiten. Sie erreichen uns in dieser Zeit dienstags von 9:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr und freitags von 8:30-13:00 Uhr.

Selbsterfahrungsgruppen
Der Einstieg in eine laufende Selbsterfahrungsgruppe erfolgt nach Ihrer Zulassung.
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Studientag 2019
Der nächste Studientag findet am 12.Januar 2019 statt.
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Gruppeninterview
Das nächste Gruppeninterview findet am 26.01.2019 statt. Teilnahme nur auf Einladung.

Zulassungsausschuss
Die nächste Sitzung des ZLA findet am 28.01.2019 statt.

Anträge für Lehrgruppen etc.
sind bis eine Woche
vor diesem Termin im Sekretariat einzureichen.

Großgruppe 2019
Die nächste Großgruppe findet am 9. März 2019 statt. Sie ist offen für alle Institutsmitglieder, Absolventen und WeiterbildungsteilnehmerInnen. Zur Anmeldung:
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Gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung 2019
Die nächste Weiterbildung Gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung beginnt am 12.04.2019.
Weitere Informationen finden Sie hier:
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Gruppenanalytische Basisqualifikation am IGA
Der Theoriekurs J der Gruppenanalytischen Basis-
qualifikation startet am 08.11.2019.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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Aufbaukurs
Der Aufbaukurs 5 beginnt am 22.11.2019.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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Datenschutz
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier:
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