Gruppenselbsterfahrung kompakt 2026
„Ich und die Anderen im Hier und Jetzt: Begegnung durch Kunsttherapie und Sprechen“

Ein Gruppenselbsterfahrungswochenende für NachholerInnen, Einsteigende und Interessierte

04.12. bis 06.12.2026

Das Institut für Gruppenanalyse Heidelberg (IGA) bietet seit 2023 einmal im Jahr ein Wochenende Gruppenselbsterfahrung kompakt an. An dieser geschlossenen, einmaligen Veranstaltung können alle Personen teilnehmen, die sich für gruppenanalytische Selbsterfahrungsprozesse interessieren, ebenso Nachholer und solche, die Gruppenanalyse in Kombination mit einem anderen, erfahrungsfördernden Verfahren (KBT, Gestaltung, Musik, Psychodrama) erleben möchten.

Die Akkreditierung bei der LPK Baden-Württemberg wird beantragt; bitte denken Sie an Ihre Barcodes.

Teilnehmerzahl

max. 12 Personen

Anmeldeschluss

30. Oktober 2026

Veranstaltungsort

Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e. V., Neugasse 8 (Hinterhaus), 69117 Heidelberg 

Kosten

560,00 € pro Wochenende
Für Unterkunft und Verpflegung muss selbst gesorgt werden.

Sitzungszeiten:

Freitag: 14:30-16:00 Uhr, 16:30-18:00 Uhr, 19:30-21:00 Uhr
Samstag: 9:00-10:30 Uhr, 10:45-12:15 Uhr, 13:45-15:15 Uhr, 
15:30-17:00 Uhr, 17:30-19:00 Uhr
Sonntag: 9:30-11:00 Uhr, 11:15-12:45 Uhr

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An diesem Wochenende werden sich in der Selbsterfahrung kunsttherapeutische Sitzungen mit gruppenanalytisch verbaler Kommunikation im Stuhlkreis abwechseln. Für beide Sitzungsformate wird es eine Einführung und Gelegenheit zum „Warming-Up“ geben. Bringen Sie bitte Themen mit, an denen Sie arbeiten möchten.

Kunsttherapie
Margot Naumann verstand Kunsttherapie als psychodynamisch orientierte Therapieform, in der innere Konflikte und Gefühle nicht nur besprochen, sondern aktiv gestaltet werden. Klientinnen und Klienten erhalten einen geschützten Raum mit unterschiedlichen Materialien, um ihrem emotionalen Erleben eigenständig Ausdruck zu verleihen. Was innerlich oft diffus, überwältigend oder sprachlich schwer zugänglich ist, kann durch Farben, Formen und Materialien sichtbar und greifbar werden.

Das entstandene Werk wirkt dabei wie ein „Drittes“ im Raum: Es schafft Abstand zum Erleben, ermöglicht Betrachtung und Reflexion und wird zu einem Gegenüber, mit dem gearbeitet werden kann.

Im Gruppensetting erweitert sich dieser Prozess: Individuelle Themen werden sichtbar, Resonanzen entstehen, und gruppendynamische Prozesse können über die Gestaltung wahrgenommen, reguliert und gemeinsam bearbeitet werden. So entsteht die Möglichkeit, Erfahrungen nicht nur auszudrücken, sondern sie im Kontakt mit anderen zu verändern und neu zu integrieren.

Gruppenanalyse
Im freien verabredeten persönlichen Gespräch unter Fremden dienen gruppenanalytische Gruppen ihren Teilnehmenden als „Spiegelsaal“ (S. H. Foulkes). Hier können Sie eigene soziale Reaktionen und die der anderen im Kontext der aktuellen Gruppe erleben, reflektieren und beweglicher machen und auf Ihre gegenwärtigen und internalisierten Begegnungen beziehen. Im geleiteten Prozess einer Folge von Gruppensitzungen kann die Kommunikation offener werden, der Zugang zu sich selbst und anderen gefördert und dadurch die Kreativität und Individualität der Gruppenmitglieder sowie der ganzen Gruppe gestärkt werden.

Die Gruppenleiterinnen:
Elke Pfeifer-Nagel
, Heidelberg
Diplompsychologin, Ergotherapeutin, Gestaltungstherapeutin/klin. Kunsttherapeutin DAGTP
Systemische Therapeutin, Traumatherapeutin (PITT), NIG Therapeutin, Somatic Experience
Therapeutin, Lehrtherapeutin am DAGTP gUG

Dipl.-Psych. Julia Reiner, Mannheim
Psychologische Psychotherapeutin (TP) in Gruppentherapie-Schwerpunktpraxis
Gruppenanalytikerin IGA/D3G, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin

Den Flyer zu dem Wochenende können Sie hier herunterladen, ebenso das erforderliche Anmeldeformular.